Hipster, Hipster – was ist das eigentlich, was zur Zeit in aller Welt Munde ist? Ganz schön „hipp“!
HIPSTER: 50er Jahren, wo „Hipster“ die ursprüngliche Bezeichnung für Jazzfans war, die sich Dresscode, Soziolekt und Drogenkonsum bei bekannten Jazzmusikern abschauten.
Seit Ende der 90er Jahre bezeichnet man einen jungen Menschen, der um seine Lässigkeit bemüht ist – ganz „gediegen“ also!
Dave Spengeler, Schweizer, 22 Jahre jung, Polygraf und Typogestalter: Er hat den modernen und anhaltenden Trend auf seinem tumblr Blog, wie Logos bekannter Marken frei nach „Hipster-Bashing“ aussehen würden, ironisch aufgegriffen.

Der Fokus liegt unter anderem auch auf dem inflationär genutzten Malzeichen x, welches ja gemeinhin als Hipster-Geheimcode schlechthin gilt.
Auch die großen Marken wie Mercedes-Benz, Coca Cola, IKEA, Red Bull, Nivea, Adidas, Nescafe und viele mehr mussten an HipsterxBranding „glauben“.
Hipster Hipster an der Wand, wer ist der hippste Hipster im ganzen Land?
Zuerst ist herzliches Lachen angesagt, danach ertappt man sich möglicherweise dabei, das eine oder andere Logo doch irgendwie ganz „hipp“ zu finden.
Und ehrlich gesagt, ein wenig Mainstream und ein bisschen Avantgarde sind zum Teil wirksame Medikamente gegen aufkeimenden Konservatismus.

„Holding up a mirror to the artsy community“, Spengeler.






